Gestern direkt vor dem Hertha-Spiel neu entdeckt: Ein gleich mehrere hunderte Meter langer “Strand” in unmittelbarer Nähe vom Olympiastadion.
Wegbeschreibung:
Mit der U2 zur Haltestelle Olympiastadion, Treppe rauf, dann nach Überquerung des kleinen Vorplatzes vor dem ersten Tunnel geht es los – purer, mehrere Zentimeter dicker, lockerer Sand in dem man so richtig tief einsinkt. Aber Achtung: Zwischendurch plötzlich gleich ein hohe Stufe rauf, ein paar Meter an Bauutensilien vorbeigelaufen und wieder runter in den Sand, ein ganz langes Stück ein Gefühl wie in Warnemünde am Strand, man hört fast die Wellen und kommt kaum voran durch den tiefen Sand, nur ein bisserl dunkel ist es wegen der spärlichen Beleuchtung vor Ort, dumm das die Taschenlampe nicht dabei ist – macht nix – es laufen zu dieser Zeit mit mir Hunderte darüber. Wenn man mal über einen der Baustoffe oder Steine stolpert oder im Sand versinkt fällt mich nicht um, so voll ist es hier.
Dann das große Finale: Die Stadionbesucher, den Strand verlassend, müssen nun herausfinden, wo es denn wohl rausgeht auf den Vorplatz des Stadions, denn der Ausgang ist größtenteils von Baugittern versperrt. Man sieht Leute zwischen allen möglichen Sorten von Bauschutt herumhuschen – es sind ja noch ein paar Minuten bis zum Anpfiff – das schafft man schon. Die, die den kürzesten Weg hinaus gefunden haben sind glücklich, die anderen brauchen halt ein bisserl länger.
Alles im Allen ein fantastisches Erlebnis, es erinnert an Zeiten von früher auf dem Abenteuerspielplatz. Danke dafür.