Was mir immer wieder auffällt in den deutschen Talkshows: Wann immer ein Bündnisgrüner mitredet, erntet er den meisten Applaus und die größte Zustimmung vom Publikum. Da ist die Berliner Landespolitikerin Felicitas Kubala bei einer RBB-Sendung und sie bringt es in der Gaspreis/Energie-Debatte auf den Punkt, indem sie daran erinnert, wie wenig von den zig Milliarden an Gewinnen von den Stromversorgern wieder für Pflege und Unterhalt des Netzes ausgegeben wird - das Publikum sieht es genauso. Da steht Ex MDB Werner Schulz in einer anderen Sendung und prangert während der Koalitionsgespräche an, wie wenig es lange Zeit um Themen und anstatt dessen um Personen geht - Leute im Publikum drücken sichtbar ihre Zustimmung aus.
Das sind nur ein paar von vielen Beispielen, wie häufig bündnisgrüne Politiker offensichtlich bei ihrer Kritik, aber auch bei ihren Ideen mit Volkes Stimme sprechen.
Und dann holt die Partei so ca. 8 Prozent…
Irgendetwas geht da schief bei der Entscheidung vieler Wähler, denn überlegten sie mal kurz vor dem Wahlgang, mit welchen Politikern sie häufig übereinstimmen, sollte das Ergebnis eigentlich viel besser sein, als es immer ist.
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