Es ist mal wieder Zeit, die Vorräte mit Bioprodukten aufzufüllen. Mittlerweile kommen die Bioläden immer näher, eine lange Anreise ist nicht mehr notwendig, wenn man sich mit solchen Produkten versorgen will. Ich weiß nicht was die Ursache ist, aber jedes Mal wenn ich eine Bioladen betrete, empfängt mich so ein typischer Geruch der ihn von den “normalen” Supermärkten unterscheidet. Man könnte mich einfach in einen Laden hineinstellen und ich könnte sagen, ob es ein Bioladen ist.
Die Liste der Dinge, die ich kaufen wollte, schmilzt zusammen je länger ich mich im Laden aufhalte. Aber nicht dadurch, dass ich alles finde, was ich haben wollte, sondern im Gegenteil - einiges ist generell nicht da, oder momentan nicht und das Obst sieht schon ziemlich gammelig aus und wird von mir nicht gekauft. Während ich nicht verlange, dass ein Bioladen ein riesiges Sortiment hat, denn in seiner Größe unterscheidet sich selbst ein als groß angesehener Bio-Supermarkt noch sehr von dem eines mittelgroßen “normalen” Supermarketes - ist es mir unverständlich, warum so vieles an Bio-Gemüse und Bio-Obst schon so alt und unfrisch ist. Dass es nicht so makellos wie gespritztes Obst aussieht ist für mich logisch, dass es aber schon so vergammelt ist, nicht.
Ich stehe also da und habe nur einen kleinen Prozentsatz dessen zusammen was ich eigentlich kaufen wollte. Es ist schön zu sehen, das mittlerweile fast jedes Produkt ein Bio-Äquivalent besitzt, aber was machen, wenn man nun grundsätzliche Produkte wie Kartoffeln oder Äpfel nicht bekommen konnte? Zum nächsten Bio-Laden mit der Aussicht, dass auch dann wieder etwas fehlt? Wenn man seine Einkaufsliste unbedingt abarbeiten möchte, kann sowas schon ein zeitaufwendiges Unternehmen werden.
Aber ich entscheide mich dagegen und breche meine Suche ab.
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