Winterspiele bei Eurosport

Die derzeit stattfindenden olympischen Winterspiele beweisen wieder, was sich schon bei anderen sportlichen Großereignissen gezeigt hat: Vergleicht man die Berichterstattung von ARD/ZDF mit der von Eurosport, so schneidet die vom letzteren Kanal um Längen besser ab.

ARD/ZDF hüpfen hauptsächlich zwischen den Sportarten hin und her und berichten oft nur dann, wenn gerade mal wieder ein Deutscher durchs Feld hüpft, springt oder läuft. Die (reichliche) restliche Zeit wird damit verbracht, italienische Pizzabäcker den Namen eines deutschen Rodler aussprechen zu lassen, uninteressante Interviews zu führen, bei denen man dann erfährt, dass der 13. plazierte Langläufer eigentlich zufrieden ist und überhaupt, er habe alles gegeben – hätten wir Anderes vermutet? Und dann gibts dann noch Herrn Schmidt, der in Zusammenarbeit mit Herrn Hartmann (was ein Paar!) weitesgehend humorfreie Kost anbietet.

Im Gegensatz dazu Eurosport: Bei fast gleichem Sendevolumen werden die meisten Sportereignisse in Gänze übertragen. Bei fast jedem Event sitzt neben dem Hauptkommentator ein Experte, der detaillierte Informationen zu dem jeweiligen Geschehen geben kann. Und man sieht auch Sportarten in Länge und Breite, die bei ARD/ZDF kaum vorkommen.

Also, wer die Wahl hat, sollte sich für Eurosport entscheiden.

Another red carpet situation

It is friday at the red carpet again. The last big movie premiers at the Berlinale, “Capote”. The crowd is by far not as big as when George Clooney visited but still a lot of people showed up. What a different situation though. Oscar-nominated Catherine Keener (“Being John Malkovic, “The Interpreter” etc.) gets out of the car, nobody claps, just a few shouts from the photographers. She walks over to us and while she signs autographs she says something sarcastic like this to a one girl “I bet you don’t even know who I am, but as long as I sign here it is ok for you, right? – well, that is ok for me too” .

A few minutes later oscar-nominated actor Philip Seymour Hoffman gets out of the car – no clapping again, so he doesn’t feel the need to go to the “normal” people, he just stays by the press and tv stations that interview him. A lady behind me isn’t sure whom she is watching there, “That blonde guy there, I guess he is famous, he is even nominated for an oscar. “Yeah, I think his last name is just Junior” she says in german.
Everybody walks into the building after a short while. That was it.
As I said, what a difference.

Catherine Keener signing at the Berlinale

Wer braucht schon Bäume?

In dieser Stadt scheint es ein notorisches Bestreben zu geben, dieses braun-grüne Gestrüpp, genannt “Baum” möglichst weiträumig aus dem Sichtfeld zu verbannen, selbst wenn dies (noch) gar nicht notwendig ist. Nachdem ein Investor noch ein Büro/Geschäftsgebäude an der Ecke Unter den Linden/Friedrichstrasse bauen will – geniale Idee, wir haben so wenige davon und es gab bisher auch kaum Leerstand in Berlin – sind nun zum Start der Baumassnahme gleich alle Bäume am Platz gefällt worden. Diese Massnahme war aber zum jetzigen Zeitpunkt meines Erachtens recht überflüssig, soll doch auf dem leeren Platz nach dem Abbruch des dortigen Hotels erst mal dolle die WM befeiert werden (wo in Berlin wird eigentlich nicht gefeiert werden?) , bevor das neue Gebäude entstehen soll.

Nun sind die Bäume einer Kahlheit auf dem Platz gewichen und das Ganze erinnert mich an eine ähnliche Aktion vor längerer Zeit, bei der in einem Wohnviertel zig Bäume aufgrund des Denkmalschutzes weichen musste. Denn ursprünglich gab es in der besagten Siedlung keine Bäume und dieser Zustand sollte wieder hergestellt werden.