The Potsdam break

No world cup soccer for a little while. Ideal for a trip to Potsdam, the neigbouring city just a few minutes away. I was already there a few times before but now the concrete cause is an exhibition about the works of a famous german architect of the 19 th century – Karl Friedrich Schinkel. After the very informative exhibition including a lot of drafts and paintings I do a little walk through the city.

Potsdam is a very beautiful city, a lot of historical sites, parks and big squares. What is noticeable though is, that although this city has about 200.000 inhabitants, a big part of those is obviously hiding or staying at home. Many sights are just deserted and the only place where you actually meet bigger groups is the pedestrian zone with its shops. Nevertheless, I enjoy walking through the Sanssouci park again, I like seeing those dutch style houses in the dutch
quarter and the Nikolai church (being renovated at the moment) is surely one of the most beautiful buildings in Potsdam.

Whoever visits Berlin should make a short trip over to Potsdam, it is certainly worth a visit.

Square downtown Potsdam

Square downtown Potsdam

Nach Berlin? Gerne, aber nicht jetzt

Nachdem die Läden zu den erweiterten Öffnungszeiten zum großen Teil leer sind – zum einen weil die WM-Touristen in großer Zahl abgesehen von den Spielen selbst nur am Aufenthalt in den gastronomischen Einrichtungen interessiert sind und der Berliner lieber zuhause vor dem TV oder draußen vor der Großleinwand sitzen bleibt und zwischen den Spielen keine Zeit oder Lust zum shoppen hat, ist nun das Hotelgewerbe ziemlich enttäuscht. Während in einigen anderen Städten die Touristen normalerweise eh nur in geringen Zahlen kommen und man nun dort durch die WM einen Aufschwung erlebt, gibt es hier in Berlin wohl viele potentielle Besucher, die normalerweise gerne die Schönheiten dieser Stadt gesehen hätten, die diese Stadt gerade aber wegen der WM meiden.

Der Hype bleibt aus und mich wundert, dass er überhaupt vor der WM entstanden ist.

Deutschland – Ecuador, nur Positives zu vermelden

Des öfteren gehöre ich ja zu denjenigen, die die Dinge etwas anders sehen, als die Mehrheit der Bevölkerung, aber in Punkto Fußball-WM sehe ich nun, spätestens seitdem ich mal selbst im Stadion war, vieles ähnlich.

Man mag einiges an der FIFA kritisieren, aber organisieren können sie, das muss man ihn lassen. Nach der Fahrt mit der U-Bahn (Durchsagen an den Stationen auch in Spanisch!) wird dies schon bei der Ankunft am Stadion deutlich. Die Kontrollen sind weit vorgelagert und haben mit den eigentlichen Eingängen am Stadion, bei denen das Ticket gescannt wird, nichts zu tun. Hierdurch und auch durch die große Anzahl der Ordner ist die Wartezeit gleich Null. Kontrolliert wird sehr penibel, was in Punkto Sicherheit seine eindeutigen Vorteile hat, wenn mir auch nicht ganz klar war, warum ich mich hier von meiner PET-Eisteeflasche verabschieden musste. Am Stadion selbst befinden sich lauter Helfer mit Stadionplänen, die einen bei Bedarf den Weg zum Sitz erklären. Schon vor dem Spiel läuft Personal herum und hebt Müll vom Boden auf.

Das Spiel selbst – nun, viele werden es gesehen haben – das Ganze ist eine friedliche und positiv gestimmte Party, einerseits verursacht durch das gute Spiel des deutschen Teams und zum anderen durch die hervorragende und fröhliche Unterstützung der Fans. Alles im allen eine runde Sache und bis jetzt ein großer Erfolg für die Organisatoren und für Deutschland.