Mit den Baustellen in Berlin ist es so, wie vor längerem in einem Spiegel-Artikel beschrieben: Endlosbaustellen ziehen sich über einen so geraumen Zeitraum hinweg, dass man sie nach einiger Zeit gar nicht bemerkt, was aber auch zur Folge hat, dass man kaum bemerkt, wenn sie plötzlich wieder weg sind. In diesem Sommer fielen vor allem viele abgesperrte Parkflächen auf, die - ohne botanisches Vorwissen betrachtet - eigentlich schon ganz in Ordnung oder fertig erschienen. Irgendetwas aber muss an ihnen nicht komplett oder korrekt gewesen sein, sonst hätte man sie nicht großräumig eingezäunt und die Passanten lange Zeit einfach ausgesperrt - was manche davon aber nicht abgehalten hat, den Zaun beseite zu schieben und einfach in den Park zu gehen.
Eine solche Baustelle ist mittlerweile verschwunden: Es ist die Grünfläche direkt an der Burgstraße gegenüber der Alten Nationalgalerie. Hier hat man vor allem abends interessante Perspekten auf eben dieses Museum oder auch den hell erleuchteten Berliner Dom. Leider sind die dortigen Mülleimer vollkommen unterpropotioniert, zumal viele Leute sich offensichtlich vorher mit einer Pizza zum Mitnehmen eingedeckt haben. Die Schachteln liegen vielerorts einfach neben den überfüllten Mülleimern.
Alles in Allem ist dies aber ein schöner Ort zum Verweilen.
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