Eine vom Bund Naturschutz in Bayern durchgeführte Untersuchung (siehe Ökotest-Magazin April) zeigt, was man eigentlich von vornherein eigentlich schon wusste: Die Landbevölkerung trägt wesentlich mehr zur Klimaveränderung bei als die in den Städten. Durch praktisch nicht existierenden öffentlichen Nahverkehr in den Dörfern und Kleinstädten müssen aufgrund der fehlenden Infrastruktur für simpelste Besorgungen mit dem Auto längere Strecken in Kauf genommen werden. Wer dagegen im Zentrum einer (Groß)stadt wohnt, hat kurze Wege, die er per Fuß/Rad oder ÖPNV zurücklegen kann = klimaschonend.
Abgesehen davon, dass ich sowieso nicht weiß, warum man gerade wegen der Kinder häufig aufs Land zieht (Kitaangebot? Schulangebot? Freizeitmöglichkeiten?) scheint laut Artikel auch das mit den herrlichen Aussicht und co. nicht zu befriedigen, denn aufgrund der Fahrerei hat man kaum Zeit, eben diese zu geniessen.
Also Leute, bleibt in den Städten.