Archive for May, 2008

Trancefreie Zone?

Friday, May 23rd, 2008

Ok, also, lass uns mal sehen: Es gibt doch eigentlich mehrere deutsche DJ’s mit Tranceproduktionen. Da wären zum Beispiel Alex M.O.R.P.H., Mirco de Govia, Steven Liquid oder auch Paul van Dyk, dessen Produktionen sich zumindest zum Teil “trancig” anhören. Kann es aber sein, dass Trance in den Berliner Clubs absolut nicht vertreten ist?

Zugegebenermassen kenne ich mich hier in der Szene kaum aus. In der Zeit vor dem Nichtraucherschutzgesetz, dass mich hoffen lässt, dass mittlerweile zumindest einige Clubs qualmfrei sind, habe ich die  Szene hier nicht kennengelernt. Aber gäbe es Läden, in denen Produktionen von Labels wie Enhanced oder Anjunabeats laufen, hätte ich wahrscheinlich schon was davon gehört. Ich glaube, man spielt hier ausschließlich diesen monotonen Techno mit Scheppergeräuschen, Electro, House und RMB.

Aber Trance?  Tips?

Danke.

Zurück zum Qualm

Wednesday, May 21st, 2008

Sollte man den kühnen Theorien unserer PDS-Senatorin für Gesundheit Glauben schenken, könnten wir eigentlich immer mehr Vernunft unter den Kneipen und Restaurants sowie deren Gästen erwarten, je länger das Nichtraucherschutz-Gesetz gilt. Das Gegenteil ist aber der Fall, immer mehr Läden, die vorher rauchfrei waren, werden nun wieder aufs intensivste bequalmt. Und dies gilt nicht nur für die Kneipen, die gegen das NRSG schon früh wieder verstoßen haben - wenn sie es denn überhaupt von Anfang befolgt haben. Kürzlich betrat ich sogar ein hochpreisiges österreichisches Restaurant, dass einen nicht getrennten großen Raucherbereich besaß. Bisher das einzige dieser Art, dass ich fand. Aber der Trend geht wohl zurück in diese Richtung.

Wohnungssuche

Friday, May 16th, 2008

Vor kurzem haben wir beschlossen auszuziehen. Wir zahlen zu viel für eine zu große Wohnung und sind ziemlich weit vom Berliner Zentrum entfernt, freizeitliche und auch berufliche Aktivititäten beschränken sich hauptsächlich auf die Gebiete in Mitte und im Prenzlauer Berg. Dort wollen anscheinend auch viele andere gerne hinziehen, so erfahren wir gleich bei unseren ersten Wohnungsbesichtigungen. Diese unterscheiden sich generell in zwei Kategorien: Die bei denen man exklusiv von einer Mitarbeiter(in) der Immobilienfirma einen Termin bekommt - das meistens bei Wohnungen, die nicht so beliebt sind, oder die, bei denen es um äußerst begehrte Objekte gibt und bei denen jedes Mal eine große Gruppe von Interessenten auftaucht.

Da wir uns vor allem für Wohnungen im Prenzlauer Berg interessieren und diese Gegend absolut angesagt ist, nehmen wir in erster Linie an Besichtigungen der letztaufgeführten Art teil. Viele Leute, die man schon am Tag vorher gesehen hat, tauchen bei der nächsten Besichtigung auch wieder auf - man kennt sich praktisch. Und die Makler selbst führen mehr oder minder gut gelaunt durch die teilweise noch bewohnten Apartments - ist im Prinzip egal, wie sie sich geben, die Wohnungen werden ihnen sowieso im Nu abgenommen. Einige Bewerber versuchen, mit vielen Fragen und mitgebrachten Aktenordnern Korrektheit und großes Interesse zu signalisieren. Ich frage mich, ob sie nachher auch wirklich versuchen, das jeweilige Apartment zu bekommen oder ob das ihr Standardrepertoire ist.

Klar ist, wer bei den begehrten Wohnungen Chancen haben möchte, sollte besser gleich alle Unterlagen für den Versand fertig haben. Verlangt wird häufig ein wahrer Dokumentenwust - und das wohlgemerkt noch nicht für den konkreten Mietvertrag sondern schon allein für das Bewerberschreiben. Wer das alles nicht abgeben möchte, nunja, dessen Chancen stehen wohl schlecht.

Und so geht es von Termin zu Termin und ich komme so langsam nicht nur mit denen und den damit verbundenen Gegenden durcheinander sondern kann mich manchmal gar nicht mehr genau erinnern, wie denn die eine oder andere Wohnung überhaupt genau ausgesehen hat, welchen Fehler diese eine da hatte und sollte man nicht für jene dort auch sein Glück versuchen? Der Ausgang ist jedenfalls offen und ich frage mich, wieviele Wohnungsbesichtigungen es wohl noch braucht, bis wir unser neues Zuhause gefunden haben.