Rutschpartie

Ich wundere mich doch manchmal, mit welcher Gleichgültigkeit und Geduld der Berliner den widrigen, winterlichen Verhältnissen auf den Gehwegen begegnet, Nach den ersten nennenswerten Schneefällen in dieser Saisons kratzt es offensichtlich niemanden, dass fast nirgendwo geräumt ist und die Gehwege in Kürze zu eisbahnartigen Gebilden verkommen. Mit fröhlicher Miene sieht man sie dahertrapsern und schlittern und so mancher scheint das Ganze als eine Art Sport anzusehen.

Dabei ist das Weiterkommen gerade hier in Prenzlauer Berg, wo es viele unebene Wege mit Steigungen und Gefällen gibt und die Ausfahrten für die Autos mit ihren Kopfsteinpflastern häufig superglatt sind, besonders schwierig. Auch viele Geschäfte und Cafés sind offensichtlich der Meinung, wenn nicht geräumt werde, könne der Kunde ja eventuell gleich in den Laden reingeschliddert kommen.

Während meines Aufenthaltes im Berliner Zentrum bekam ich eine Information von der BVG. Dort meint man anscheinend, eine Warnspruch an den Haltestellen auf den Displays a la “Passen Sie auf, es ist glatt bei uns” ersetze das Räumen zumindest der wichtigsten Haltestellen. Nur so ist es wohl zu erklären, dass zum Beispiel bei den Haltestellen am Alexanderplatz nur ein paar Steinchen alle paar Meter die Eisfläche auflockern.

Bei der BSR wird man übrigens wohl erst mal wieder die Aufräumerei des ganzen Feuerwerkmülls auf die lange Bank schieben, denn man wartet dort doch schon mal ganze gerne, bis die Wege wieder frei sind, bevor man anfängt zu putzen.

09: best trance songs

This was a very good year for trance music. Tons of good releases out there. Germany with its passion for minimal techno (that’s all they obviously only know here)  still widely ignores Trance although some of the big names in Trance dared to come over here and did gigs. So, there is hope.

To create a Top 10 of Trance songs is not very easy due to the abovementioned high number of quality tunes. Anyways, here are my personal favorites :

10. Ankhen & Adrian – Intuition (Sunny Lax Remix)

9. Super8 & Tab feat. Alyna – Delusion (Original Mix)

8. Ramsterdam – Ramsterdam (Jorn van Deynhoven Mix)

7. Paul van Dyk – Nothing but you (Super8 & Tab Remix)

6. Dan Stone  – Fahrenheit (Original Mix)

5. Bartlett & Dyor – Floating beyond (Lange Remix)

4. Temple One – Sahara Nights (Original Mix)

3. Simon Patterson – Always (Original Mix)

2. Oceanlab – I am what I am (Lange Remix)

1. Ferry Tayle & Static Blue – L’Acrobat (Andy Blueman Remix)

Und noch ein bisschen Paprika

Eigentlich hatte ich gedacht, Burger Dream auf der Danziger Str. sei genauso wie all die anderen Burgerbratereien, die momentan in Berlin aus dem Boden sprießen (der Tagesspiegel hat es auch schon gemerkt, siehe aktuelle Ausgabe)  und die alle eben nicht großen, amerikanischen Franchiser-Unternehmen entstammen.

Also habe ich den Laden nach der Eröffnung erstmal ignoriert, zumal in direkter Nähe auch ein Kreuzburger vor Ort ist. Heute aber, hungrig und nicht viel Lust bei Glatteis nach Essen zu suchen, bin ich doch mal dort gelandet. Nach meiner Bestellung (ja, es gibt dort auch Veggie-Burger) und einigem Warten auf das Aufrufen meiner Nummer wurde ich an die Theke gerufen und mir wurde klar, dass der Spruch “Iss ihn so, wie er dir schmeckt”  nicht nur ein Werbeslogan ist.

Denn a la Subway (bei Sandwiches) kann sich der Kunde hier auf sein Patty schmeissen lassen, wonach ihm der Appetit steht. Es gibt verschiedene Käsesorte, Saucen, Salate oder frische Gemüse. Champignons, Weißkraut, Paprika oder Röstzwiebeln rauf? Kein Problem.

Fazit: Wer versucht was Neues zu bieten, wird mit einem erneuten Besuch von mir belohnt.