Oberflächliches

Es sei an dieser Stelle kurz einer der Hauptgründe genannt, warum es lange Zeit hier nichts mehr zu lesen gab. Schon seit längerer Zeit wollte mein alter Computer nicht mehr so recht arbeiten. Er stammt vom Anfang dieses Jahrtausends und könnte nun, nachdem ich in Pension geschickt haben, eventuell sogar für das Museum für Kommunikation interessant sein. Er brauchte, dies ist sicherlich rekordverdächtig, wegen gleich mehrerer Probleme ca. 4 – 6 Minuten am Anfang um arbeitsbereit zu sein, was sehr lästig war, andererseits aber die Zeit zur Verfügung stellte, um sich schnell ein Sandwich zuzubereiten.

Mit Rechnerwechsel war es dann auch Zeit, die Firma Microsoft nebst Windows XP aufs Abstellgleis zu stellen. Ich habe ihr auf der opulenten Harddisk noch eine kleine Partition eingeräumt, falls mal doch was nur unter Windows arbeiten möchte, ansonsten präsentiert sich das frei kopierbare und sehr im Trend liegende kostenlose Linux auf dem Bildschirm. Die Programmauswahl ist riesig und vieles, wie Open Office (auch Open Source Software), Firefox und Thunderbird kannte ich von vorher schon.

Eine wahrlich schwierige Entscheidung war die Auswahl der grafischen Oberfläche. Froh darüber, dass es überhaupt mal nun, in der Zeit nach Microsoft, mehrere Möglichkeiten gibt, scheint es doch vor allem eine Geschmacksache zu sein, ob man nun Gnome oder KDE nimmt. Das eine scheint puristischer, während das andere in Punkto Programmvielfalt überzeugt. Letztendlich fiel die Wahl auf Slackware inVerbindung mit KDE.

Haariges

Und dabei dachte ich, nur ich selbst hätte schon zu lange meine Wolle auf dem Kopf getragen. Fast schon verschämt gab ich Anfang des Jahres der Friseurin meine Kunden/Bonuskarte auf der, Vertuschen unmöglich, mein letzter Friseurbesuch anno dazumal im Herbst des letzten Jahres mit schriftlichem Eintrag verzeichnet war und davon kündete, wie lange ich mal wieder einen Bogen um sämtliche Haarschneide-Läden der Stadt gemacht hatte.

Doch darauf, bei Treffen mit Bekannten und Freunden die große Überraschung – viele andere hatten sich auch von Teilen ihrer Haarpracht getrennt. Ob sie nun der Jahreswechsel angespornt hatte oder das milde Wetter weiß ich nicht. Fest steht, die Einnahmen der Friseure sind offensichtlich in der letzten Zeit rapide nach oben gegangen.

Krümeliges

Der ein oder andere wird schon mal Produkte ausprobiert und bedauert haben, dass es sie hier in Deutschland nicht gibt. So erging es mir kürzlich mal wieder mit zwei Kekssorten, die man zwar in Berlin beim Kaufhaus Galeries Lafayettes erwerben kann, aber als Import – und dadurch deutlich teurer. Es scheint so, dass man bei vielen Firmen verschiedene Produkte nur in bestimmten Ländern aufgrund des Leitsatzes “Andere Länder – andere Geschmäcker” verkauft. Bei diesen Kekssorten bin ich mir aber sicher, dass sie sich auch in Deutschland prima absetzen liessen.
Zum einen ist das von St. Michel (gehört zu Bahlsen Frankreich) “Roudor Chocolat”, ein in seinem Geschmack und seiner Konsistenz einzigartiger Keks und zum anderen von der auch in Deutschland bekannten Firma “Lu” (gehört zu Danone) “Chamonix” – ein äußerst saftiger Orangenbisquit mit Füllung.