Posts Tagged ‘Berlin’

the impossible becomes reality - a smokefree bar in Berlin

Thursday, October 25th, 2007

When I visited the Cupcake Bakery in Prenzlauer Berg and mentioned that I am always searching for smokefree places in Berlin, a friendly worker there told me about a smokefree bar called “Erdbeer-Bar”.

Say what? “Smokefree” and “bar” - I never heard these words in combination here in Berlin although I heard about a smokefree pub in Weißensee. So I had to check for myself if that was true. Upon arrival at the Erdbeer-Bar which is situated near the Volksbühne at the corner of Max-Beer-Str. and Linienstr. I saw a man standing outside lighting up his cigarette. Actually a good sign cause somehow it told me that he did this here and not inside for a reason. And indeed, entering the bar there were a lot of people enjoying the music played by a live DJ and drinking their cocktails but nobody smoked. While the worn down furniture was something I had to get used to I really liked the big variety of alcoholic and non-alcoholic drinks as well as the size of the cocktails that you can get there. Not forgetting the fact that this bar is open until the early morning. So,if you want to sit somewhere smokefree late at night, this place is definetely recommendable.

Cupcakes with a view

Thursday, October 25th, 2007

A while ago I reported about cupcakes and the arrival of other items in this city long sought by American expats. Now, another café opened up in Prenzlauer Berg called “Cupcake Bakery” not only offering a wide variety of these delicious calorie bombs but also little sandwiches, English tea, scones and soups etc… Upon my first visit I especially liked the cozy atmosphere upstairs in a room basically lit up only by candles having a great view of the Zionskirchplatz and its impressive church. The Cupcake Bakery can be found at Zionskirchstraße 36. I am pretty sure that in this area with a lot of young people willing to try out new tastes it will find its cupcake fans under the Germans also. The café is completely smokefree.

Müllbaum

Sunday, October 21st, 2007

Berlin verliert seine Bäume, denn es werden wesentlich mehr gefällt als neu angepflanzt. Dies berichteten die Medien vor kurzem. Diejenigen, die neu hinzukommen haben es schwer, wie dieses Exemplar vor dem Hauptbahnhof an einer Bushaltestelle verdeutlicht. In der Mitte von Berlin gibt es in letzter Zeit ein zunehmendes Vermüllungsproblem. Der Witz hier ist aber, dass es sehr wohl Mülleimer gibt. Diese befinden sich aber nicht direkt an der Bushaltestelle sondern einige Meter davon entfernt. Das Ergebnis ist das hier.

Baum vor dem Hauptbahnhof

Goldene Kippe

Friday, October 19th, 2007

Ich möchte an dieser Stelle mal eine goldene Kippe an ein Restaurant verleihen. Qualmbuden gibt es in Berlin logischerweise immer noch überall, das Yellow Sunshine in Kreuzberg ist aber aufgrund seiner perfiden Regelung einzigartig. Dem Kunden wird hier vorgeschrieben, wann er qualmfrei essen darf, nämlich nur bis 18 Uhr, danach darf sich der Krebsqualm nach Lust und Laune überall ausbreiten. Dabei kommt erschwerend hinzu, dass der Laden ansonsten auf Gesundheitstrip ist. Alles ist vegetarisch oder vegan und aus ökologischem Anbau. Bio plus cancerogene Stoffe - eine tolle Kombination! In etwa so idiotisch, wie der Sportler, der sich nach dem Laufen oder Spiel eine Fluppe anzündet.

Wer also qualmfrei vegan essen möchte, der geht besser zu Maja’s Deli oder Hans Wurst in Pankow.

Dezent angeleuchtet

Thursday, October 18th, 2007

Bei dem ersten kurzen Spaziergang durch’s östliche Zentrum gefielen mir im Vergleich zum Vorjahr einige durch das “Festival of Lights” angestrahlte Gebäude besser. Zwar nehmen Bauwerke wie zum Beispiel das Alte Museum am Festival nicht mehr teil, andere sind dafür dieses Mal meiner Meinung nach wesentlich einfallsreicher oder auch dezenter angestrahlt.

Im Einzelnen:

Fernsehturm: An dem permanent blauen Turm hatten wir uns alle wohl satt gesehen, umso schöner sieht er nun durch die wechselnden Farben aus. Meiner Meinung nach ist das Lichtkegelspiel was zwischendurch abläuft da sogar ein bisschen überflüssig, alles im Allem aber einen Verbesserung.

Park Inn: Die nervösen Lichter oben überzeugen mich leider nicht und ich frage mich, ob es so gesund ist, wenn man da länger drauf schaut.

Dom Aquaree: Die bunten Pyramiden sollen wohl verkünden, dass hier das Zentrum des Festivals ist, sie sind ganz nett anzuschauen im Gegensatz zu den blinkenden Bäumen. Meiner Meinung nach überflüssig und eher die vorbeiziehenden Zugvögel desorientierend als gefallend sind die in den Himmel zeigenden Lichtkegel.

Berliner Dom: Gehört zu meinen Favoriten. Eine wahrlich aufwändig erscheinende Beleuchtung, die sich - wie soll ich sagen - an dem Dom anpasst und nicht aufgesetzt erscheint.

Palais am Festungsgraben: Sehr bunt, wechselndes Farbspiel in netten Kombinationen - schön anzuschauen.

Bäume an “Unter den Linden”: Meine Lieblingsbeleuchtung bisher. Mir gefiel schon bei der 1. Auflage, wie man die Bäume am Kurfürstendamm beleuchtet hatte, sehr dezent und mit schöner Farbkombination. Dagegen fand ich die bisherigen blauen Neonröhren in den Bäumen an “Unter den Linden” sehr ideenlos. Dieses Mal eine große Verbesserung.

Brandenburger Tor: Tja, eigentlich erwartet man doch, dass hier das Spektakulärste stattfindet. Aber auch dieses Mal wieder eine ziemliche Enttäuschung. Ich frage mich, ob das Ganze nicht besser ausgesehen hätte, wenn man die normale Beleuchtung einfach nicht dazugeschaltet hätte?

Alles im Allen mehr Tops als Flops. Also auch dieses Mal meine Empfehlung: Rausgehen und anschauen!

Festival of Lights, Boulevard

Kevin Devine im “Hans Wurst”

Friday, September 28th, 2007

Was mir ziemlich aufstößt ist die Tatsache, dass man in Berlin mittlerweile zwar einiges an rauchfreier Gastronomie findet, fast alle dieser Cafès und Restaurants machen aber schon am frühen Abend wieder zu. Wer rauchfrei später abends ausgehen möchte hat kaum Auswahl. Deswegen ist die Freude groß, dass sogar in unserem Stadtteil Pankow nun ein Restaurant / eine Bar eröffnet hat, die mit großzügen Öffnungszeiten geradezu verwöhnt. Während der Woche hat das vegane Bio-Cafè “Hans Wurst” bis Mitternacht auf, am Wochenende sogar “open end”. Neben täglich wechselnden Gerichten und einem schönen, gemütlichen Ambiente bietet man dort auch vielfältige Kultur wie Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Theater an.

So kamen wir gestern abend in den Genuß unseres ersten rauchfreien Rockkonzertes. Der Singer/Songwriter Kevin Devine aus New York lieferte in einem Gratis-Konzert fast 2 h nur mit Gitarre begleitet eine fantastische Leistung ab. Und was soll ich sagen: Der Laden war trotz Rauchverbot voll. Im Unterschied zum Wilco-Konzert war es dieses Mal aber andersrum: Wir waren drin und lauschten qualmfrei, während sich die Raucher draussen vor der Tür aufhielten.

Das “Hans Wurst” ist ein Beweis dafür dass, sofern sich auch die Deutschen mal dran gewöhnt haben, eine rauchfreie Gastronomieeinrichtung auch noch später abends funktioniert und allen, die nicht glauben daß Ausgehen = im Qualm sitzen bedeutet empfehle ich, mal hierhin zu fahren.

Gestank im Alexa

Saturday, September 22nd, 2007

Ich habe mich bisher entgegen einem Trend noch nicht negativ über das Alexa ausgelassen. Denn das Gebäude mag tagsüber recht hässlich aussehen, abends ist es aber hübsch illuminiert und innen sieht es recht edel aus. Was mir aber beim Besuch auffiel waren gleich mehrere unangenehme Gerüche. So zieht der Geruch von der Parkgarage, sicherlich nicht ganz unschädlich, direkt bei den Rolltreppen auf alle Level der Mall herauf. Ob da was noch nicht fertig geworden ist weiß ich nicht, dies sollte aber dringend abgeschafft werden.

Desweiteren ist das Alexa generell rauchfrei, auch auf der Restaurantebene - dort haben übrigens gleich mehrere Probleme mit ihrem produzierten Küchenqualm, der nicht abzieht -  aber eine Espresso- Bar in einem unteren Level lässt die Leute rauchen. Das Resultat ist Qualm nicht nur im Bereich der Bar sondern in allen Leveln darüber.

Kreativität auf Berliner Plätzen

Saturday, September 15th, 2007

Schön zu sehen, dass auf den Berliner Gehwegen und Plätzen den PassantInnen neben den üblichen Hütchenspielern und Souvenirverkäufern auch ein gewisses Maß an Kreativität geboten wird. So konnte ich bei meinem letzten Aufenthalt auf den von Baustellen befreiten Alexanderplatz eine Dixiband sehen, an anderer Stelle boten mehrere Marionettenspieler eine lustige Show, verfolgt von einer großen Menge von Eltern mit Kinderwagen. Aber auch anderswo, am Hackeschen Markt, gibt es des öfteren neben recht guten Bands die dort gratis spielen, originelle Darbietungen. Am gleichen Tag, als ich die Künstler auf dem Alex sah, fand sich ein Künstler ein, der dort mit riesigen Seifenblasen jonglierte. Wenn dies ein Trend ist, dann bitte ich darum, dass dieser sich fortsetzt.

Leere in der Stadt

Wednesday, September 5th, 2007

Eigentlich gehört zu meiner Definition von einer Weltstadt auch, das rund um die Uhr etwas los ist. Berlin rühmt sich ja eigentlich, eben eine solche Stadt zu sein. Aber jetzt, wo die Sommerferien beendet und die Touristen weg sind -   bevor die Kegelclubs kommen -  merkt man doch wie leer es in den meisten Gegenden der Stadt spät abends ist. Man fragt sich, wo die BerlinerInnen alle abends  sind? Sicherlich, viele meiden die Touristengegenden, aber selbst in den typischen Ausgehgegenden der Bezirke, ob um die Kastanienallee herum, Bergmannstraße - wie sie auch alle heissen, es ist unter der Woche überall ruhig. Das Wetter spielt momentan wohl eine Rolle, aber daran kann es wohl kaum liegen, dass auch in den Kneipen und Restaurants viele Plätze leer sind.

Immer mehr rauchfreie Kinos

Saturday, September 1st, 2007

Neben den verrauchten Restaurants haben mich in der Vergangenheit besonders die verqualmten Foyers der Kinos gestört. Da ich bei vielen Vorführungen schon früher da bin  -  besonders wenn freie Platzwahl ist - bleibt mir häufig nichts anderes übrig als im Foyer auf Einlass zu warten. Und nach der Veranstaltung Eile geboten, denn die meisten Süchtigen können es kaum erwarten, sich gleich nach der Vorstellung die Fluppe anzuzünden. Leider ist eines meiner Lieblingskinos, das Cinestar im Sony Center (nur Originalversionen) besonders eklig, denn es gibt unter der Erde zwischen den Kinos einen regelrechten Qualmschlauch zwischen den Vorstellungen.

Mittlerweile gibt es aber nun doch einige Theater die rauchfrei geworden sind. So ist zum einen UCI Kinowelt zu bemerken, bei denen ich zumindest in der Schönhauser Allee sehen konnte, dass sie nun komplett rauchfrei sind innendrin und zum anderen das Kino Babylon Mitte, dass neben der Qualmfreiheit im Foyer auch ein vorzügliches Programm mit  vielen Filmfestivals sowie kleinen aber feinen Filmen anbietet.