Best food and drinks in Berlin

Looking back there were a lot of posts in my blog about restaurants and cafés in the recent past. So, time to sit down and write a short little list of the best food and drink places in Berlin that I visited so far. This list is purely biased of course, created by a vegetarian and subject to change from time to time as soon as I find an even better place in a category:

Best vegetarian restaurant: Samadhi

Best cafè: Café & Bar Hilde

Best cakes: Tortenwerkstatt (Sredzkistraße 63, 10405 Berlin), Café Frau Paul (Hans-Otto-Str. 6, 10407 Berlin)

Best burgers and fries: Yellow Sunshine

Best sandwiches: Luigi Zuckermann Traditional Gourmet Deli

Best juices: Eve & Adams

Best noodles: Spreegold (Hufelandstr. 20, 10407 Berlin)

Best american pizza: Fatass Pizza

Best italian pizza: Pizza Nostra (Lychener Str. 2 – 4, 10437 Berlin)

Best burritos: Dolores

Best falafel: El rief (Schönhauser Allee 47, 10437 Berlin)

Best crêpes: Crêperie Bretonne

Best bagels: Bagels & Bialys (Rosenthaler Str. 46 – 48, 10178 Berlin)

Best soups: Suppen Cult

Best hot dogs: Hot Dog World (Kastanienallee 102, 10435 Berlin)

Best ice cream parlor: Häagen Dasz

Stehplatz zu vergeben

Der allwochenendliche Run auf die Cafès bei uns im Bötzowviertel exponiert ins Unendliche, wenn das Wetter – wie an diesem Wochenende – auch noch recht passabel ist. Nachdem der Volkspark Friedrichshain von den Massen besucht worden ist, verteilt sich die Bevölkerung dieser Gegend auf die zahlreichen Lokalitäten vor Ort. Während man wochentags kein Problem hat, unterzukommen – schliesslich befindet sich gerade in der Hufelandstraße praktisch alle paar Meter ein Café oder Restaurant – sind alle am Samstag oder Sonntag bis zum letzten Platz gefüllt. Der typisch deutsche Kaffee- und Kuchen-Konsum am Wochenende gerät dabei zum Ritus, an dem alle Bewohner bis auf wenige Ausnahmen teilnehmen. Wer da nicht rechtzeitig zu antritt, hat entweder nur einen Stehplatz für sich übrig oder nimmt das Gewünschte – sofern überhaupt noch etwas da ist – mit.

Nettes Café im Prenzlberg

Als Anti-Passivraucher hat man es besonders schwer wenn man später abends ausgehen möchte und nicht gerade in einem Restaurant sitzen will sondern hauptsächlich etwas trinken möchte. Durch das Nichtraucherschutzgesetz kann man außer in Restaurants zwar auch mittlerweile ohne Qualmbelästigung in praktisch allen Cafès sitzen, diese schliessen aber häufig schon sehr früh, übrig bleiben Kneipen (fast alles Raucherkneipen) und Bars (dito) Eine lobenswerte Ausnahme ist die kürzlich eröffnete Cafè-Bar Hilde, Ecke Metzer Str. / Prenzlauer Allee, die jeden Tag bis spät abends geöffnet hat. Nun ist die Rauchfreiheit das eine positive, neben der netten und zuvorkommenden Bedienung spricht aber auch vieles andere für diese geräumige und mit gemütlichem Mobilar ausgestattene Cafè, das logischerweise mit vielen Fotos von Hildegard Knef an der Wand verziert ist. So zum Beispiel das Angebot an Speisen und Getränken: Neben dem leckeren Cafè sind besonders die hausgemachten Brownies und Flapjacks zu empfehlen. Tagsüber gibt es verschiedene Suppen und Sandwiches, abends passt eine große Auswahl an Spirituosen perfekt zu den angebotenen Flammkuchen. Das Cafè bietet neben deutschsprachiger Literatur auch englischsprachige Periodika, gelegentlich finden kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen und Konzerte statt.

Update 7.12.09: Das Cafè Hilde hat mittlerweile nur noch von Mittwoch – Samstag abends bis 1 Uhr geöffnet. Von Sonntag bis Dienstag schließt man um 20 Uhr. Dies ist zumindest die momentane Lage. Es scheint sich zu bestätigen, was ich immer wieder in Berlin beobachte – Räucherhöhlen sind meistens immer gut gefüllt, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit und an welchem Wochentag, rauchfreie Etablissments haben dagegen eher Probleme wenn sie abends Angebote machen. Das Ganze geht eindeutig auf die Tatsache zurück, dass sogenannte “tolerante” Nichtraucher immer noch mit ihren rauchenden Freunden oder Kollegen in die verqualmten Kneipen der Stadt mitgehen anstatt sich gegen den Passivrauch zu wehren und nur dort hinzugehen wo Rauchfreiheit angeboten wird.