Und noch ein bisschen Paprika

Eigentlich hatte ich gedacht, Burger Dream auf der Danziger Str. sei genauso wie all die anderen Burgerbratereien, die momentan in Berlin aus dem Boden sprießen (der Tagesspiegel hat es auch schon gemerkt, siehe aktuelle Ausgabe)  und die alle eben nicht großen, amerikanischen Franchiser-Unternehmen entstammen.

Also habe ich den Laden nach der Eröffnung erstmal ignoriert, zumal in direkter Nähe auch ein Kreuzburger vor Ort ist. Heute aber, hungrig und nicht viel Lust bei Glatteis nach Essen zu suchen, bin ich doch mal dort gelandet. Nach meiner Bestellung (ja, es gibt dort auch Veggie-Burger) und einigem Warten auf das Aufrufen meiner Nummer wurde ich an die Theke gerufen und mir wurde klar, dass der Spruch “Iss ihn so, wie er dir schmeckt”  nicht nur ein Werbeslogan ist.

Denn a la Subway (bei Sandwiches) kann sich der Kunde hier auf sein Patty schmeissen lassen, wonach ihm der Appetit steht. Es gibt verschiedene Käsesorte, Saucen, Salate oder frische Gemüse. Champignons, Weißkraut, Paprika oder Röstzwiebeln rauf? Kein Problem.

Fazit: Wer versucht was Neues zu bieten, wird mit einem erneuten Besuch von mir belohnt.

Lecker essen im Spot

Kürzlich las ich eine Kritik im tip zu einem meiner Lieblingssrestaurants momentan – dem Spot an der Friedrichsstraße. Auch nach mehrmaligen Lesen ist mir dabei nicht klar geworden, warum es der Dame dort nicht so gefallen hat und wie sich die eher negative Bewertung “zwiespältig” erklärt.

Deswegen sei es von meiner Seite herausgestellt: Das Spot bietet, selbst in Berlin praktisch einmalig, eine gelungene Vielfalt an preiswertem, frisch zubereiteten und dabei noch künstlerisch und optisch sehr ansprechenden zusammengestellten Essen an. Die Fotos auf der Homepage des Spots kommen dem, was auf den Tisch gestellt wird sehr nahe. So werden zum Beispiel bei der Vegetarian Combo die auf Humus befindlichen Falafelbällchen mit Zwiebelringen verziert. Wenn man den Preis für ein Hauptgericht bedenkt, der zwischen 5 – 7 Euro liegt, ist das was serviert wird – dies übrigens auf sehr freundliche Art – extrem günstig und in Touristengegend in der sich das Restaurant befindet konkurrenzlos. Empfehlenswert sind übrigens auch die nachfüllbaren Erfrischungsgetränke und die extrem leckeren Nachspeisen.

Als einziger Negativpunkt des Spots wäre die Location zu vermerken. Ich kann mir vorstellen, dass auch das Spot von den Einnahmen der Touristen abhängig ist. Diese haben aber wohl bei ihrem Gang durch die Oranienburger Straße häufig schon was gefunden, wo sie essen wollen und wenn nicht, biegen sie eher links in die Friedrichsstraße Richtung S-Bahnhof ab. Das Spot hat deswegen wahrscheinlich ein Problem mit der ziemlich geringen Laufkundschaft an dem Ort. Aber es werden wohl noch weitere Filialen geplant und vielleicht landet ja auch eine bei mir in der Nähe hier im Prenzlauer Berg.

Culinary Day in Berlin

Wenn es um den Nichtraucherschutz in Gaststätten geht, bekomme ich oft den Eindruck, dass eine große Anzahl von Nichtrauchern diesem Thema immer noch ziemlich gleichgültig entgegensteht. Häufig setzt man sich dennoch in den Qualm und wenn man nachfragt, ob das die- oder denjenigen nicht stört, wird allerhöchstens mal angegeben, dass die Klamotten nach einem Restaurantbesuch ja immer stinken – der gesundheitliche Aspekt ist entweder immer noch nicht bekannt oder wird ignoriert. Dabei bietet Berlin mittlerweile doch zahlreiche Möglichkeiten, rauchfrei essen und trinken zu gehen. Landesküchen aus aller Welt offerieren mittlerweile diesen “Luxus” und bieten eine große Varianz.

Aus diesem Grund hat sich Pro Rauchfrei den “Culinary Day” einfallen lassen, der zum ersten Mal am 26.1.07 ab 18 Uhr im Pastakontor stattfindet. Das Ganze stellt praktisch eine kulinarische, rauchfreie Weltreise durch Berlin dar und vielleicht entdeckt der ein oder andere dort endgültig die Vorteile, auch mal ohne Zigarettenqualm zu essen.