Viele Schauspieler können nichts dafür und manche haben es aufgrund ihrer schauspielerischen Leistungen auch gar nicht verdient - im positiven wie im im negativen Sinne - aber es gibt schon so etwas wie eine Prominentenskala bei der Berlinale. Da gibt es viele B- und C-Prominente die auf dem roten Teppich entlang schreiten und dann gibt es die, bei denen das Wort “prominent” nicht mehr passt und die unerkannt ins Kino gehen können, allerhöchstens von den eigenen Familienmitgliedern bejubelt.
Die momentan stattfindende Berlinale hat demnach gestern mit George Clooney, einem A-Prominenten - ohne Zweifel - sicherlich schon ihren Höhepunkt erreicht, denn für einige ältere Besucher mag auch Meryl Streep ein A-Prominenter sein, aber allein schon die große Zahl der Fans und das Medienaufkommen gestern betrachtend, ist George Clooney dieses Mal der absolute Zuschauermagnet beim Filmfestival.
Das Ausschau halten nach dem Star war stark erschwert, hatte sich doch das ZDF mit einer riesigen Übertragungsschaltstelle vor dem roten Teppich aufgebaut. Viele Anwesende versuchten dann, in irgendeiner Weise ein Photo von Clooney zu ergattern, während ihm seitens der erschienenen Fernsehteams geistreiche Fragen gestellt wurden.
Sicherlich haben aber nur die wenigsten später etwas Vernünftiges auf Chip oder Film gehabt.
