Ich weiß nicht, wie es anderen ÖPNV-Teilnehmern geht, aber neben der S-Bahn ist die Straßenbahn in Berlin immer noch mein Lieblingstransportmittel. Seitdem ich vor Jahren hierher zog, bin ich wohl unzählige Male mit der M1 schon ins Zentrum und zurück gefahren. Ich bin sozusagen zum Tram-Fan geworden. Dass die Tram zusätzlich auch noch ein wirtschaftliches und umweltfreundliches Transportmittel ist, macht sie noch symphatischer.
Leider gibt es Berlin kaum Planungen, dieses Netz noch großartig weiter auszubauen. Darüber hilft auch nicht die kürzliche Neueröffnung des Teilstücks der M2 zum Alex hinweg. Andere Strecken, wie die zum neuen Hauptbahnhof oder eine Tram auf der Leipziger Straße (die Gleise sieht man ja noch) sind in weite Ferne gerückt, wenn sie denn, wie vor allem im letzteren Beispiel, überhaupt jemals gebaut werden.
Dass man in anderen Metropolen fleißig ausbaut, während der Senat hier sein Geld hauptsächlich in den Straßenbau steckt, soll ein von der Bündnisgrünen Verkehrsexpertin Claudia Hämmerling veranstalteter internationaler Tramkongress im Berliner Abgeordnetenhaus verdeutlichen. Die Teilnahme kann ohne Anmeldung erfolgen und ist gratis.
Zum Veranstaltungsflyer (PDF-Download)