Oder-Impressionen

Ich möchte auf eine Wanderausstellung hinweisen, die ich mir gestern angesehen habe und über die ich durch die Aktion “Kulturland Brandenburg” aufmerksam geworden bin. Noch bis Sonntag gibt es in Müncheberg, östlich von Berlin auf dem Weg nach Kostrzyn, unter dem Titel “Vom Lauf der Flüsse” Bilder des Potsdamer Malers Hubert Globisch zu sehen. Die Ausstellung wird danach in Glogow (Polen) zu Gast sein. Beeindruckend sind neben Gemälden von einem Speicher in Danzig und Wasser-Thematiken vor allem die Bilder des Zyklus “Oderflut”. Sie schildern durch ihre Lichtgebung und die Farbwahl anschaulich die besondere Situation, die durch die Flut verursacht worden ist.

Ausstellung

Ein weiteres Highlight der Ausstellung ist der Ausstellungsraum selbst, die von Schinkel erbaute Stadtpfarrkirche Marien. Innerhalb des alten Gebäudes ist im Innenraum seitlich ein seperater, neuartiger Einbau entstanden, der unter anderem die Stadtbibliothek und einen Sitzungssaal beherbergt.

Ein paar andere Photos vom historischen Stadtkern in Müncheberg finden sich in meinem Album.

Kreativität auf Berliner Plätzen

Schön zu sehen, dass auf den Berliner Gehwegen und Plätzen den PassantInnen neben den üblichen Hütchenspielern und Souvenirverkäufern auch ein gewisses Maß an Kreativität geboten wird. So konnte ich bei meinem letzten Aufenthalt auf den von Baustellen befreiten Alexanderplatz eine Dixiband sehen, an anderer Stelle boten mehrere Marionettenspieler eine lustige Show, verfolgt von einer großen Menge von Eltern mit Kinderwagen. Aber auch anderswo, am Hackeschen Markt, gibt es des öfteren neben recht guten Bands die dort gratis spielen, originelle Darbietungen. Am gleichen Tag, als ich die Künstler auf dem Alex sah, fand sich ein Künstler ein, der dort mit riesigen Seifenblasen jonglierte. Wenn dies ein Trend ist, dann bitte ich darum, dass dieser sich fortsetzt.