Nachdem anfänglich in vielen Zeitungen und auch im Fernsehen über die Negativ-Liste des Smiley-Projekts vom Pankower Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnisgrüne) gemeckert worden ist, wird nun zurückgerudert. Kirchner’s Behörde veröffentlicht seit Anfang der Woche Gaststätten in einer Liste im Internet, bei denen Lebensmittelkontrollen besonders schwere Verstöße ans Licht förderten oder die gar mehrmals negativ auffielen. Was gesetzlich im Verbraucherschutz verankert ist, bekam dem Hotel- und Gaststättenverbänden gar nicht, man hatte den Eindruck, Schmuddelgaststätten sollten verteidigt werden. In den Medien wurde ihnen dafür ein großer Platz eingeräumt. Dies ändert sich aber mittlerweile. Umfragen, die von Zeitungen und vom Fernsehsender RBB gestartet wurden zeigten eine riesige Mehrheit an Befürwortern für die Veröffentlichung dieser Gammellokale, der Verbraucherschutzverein Berlin reagierte positiv, andere Bezirken überlegen, ob sie so eine Liste auch veröffentlichen und die Medien erkennen anscheinend, dass es wichtig ist, wenn der Verbraucher informiert wird.
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Der Nebel lichtet sich
Wer als Neu-Gastronom clever ist, der macht seinen Laden rauchfrei auf. Und es scheint einige zu geben, die so schlau sind. Denn wenn ich unterwegs bin, bemerke ich, dass gerade die neuen Restaurants häufig rauchfrei sind. Alles andere macht auch keinen Sinn. Denn auch wenn ab dem 1.1. viele Gaststätten das neue Rauchverbot wegen noch nicht erhobener Geldstrafen ignorieren werden – irgendwann werden auch sie rauchfrei werden müssen. Und wer lässt sich seine neue Bude noch mit Teer versauen, wenn in kurzer Zeit eh Schluß damit ist?
Mein besonderes Lob geht dabei an den Pankower Bezirk. Habe ich früher noch gemeckert, dass man hier kaum rauchfreie Gastronomie vorfindet, gibt es momentan viele Neulinge in meiner Liste mit rauchfreier Gastromie in Berlin.
Vergessene Bäume
Während in Berlin eigentlich schon kräftig Karneval gefeiert wird und es nicht mehr lange dauert, bis in den Läden der Einmarsch der Osterhasen beginnt, stolpert der Spaziergänger immer wieder über die Reste des Weihnachtsfest – Tannenbäume machen sich im ganzen Stadtgebiet breit. Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass die BSR mittlerweile ihre Dienste bezüglich deren Beseitigung verrichtet hat, aber entweder hat dies noch nicht stattgefunden, oder die Bäume waren so gut versteckt, dass man sie nicht gefunden hat. Dabei sind ihre Aufenthaltsorte nicht zu übersehen. Vor einiger Zeit gesichtet: Ein Baum mitten auf der Straße auf den Tram-Gleisen. Kurz darauf gefunden: Ein Baum unter ein Verkehrsschild geklemmt in Pankow – noch gestern entdeckte ich seinen Bruder in gleicher Höhe in Mitte. Daneben fast an jeder Ecke Baumversammlungen übereinander gelagert. Wenn man bei der BSR Orte und Plätze wissen möchte wo noch aufgesammelt werden kann, ist das kein Problem. Denn die Berliner haben sicherlich viele Tips.