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Biospätkauf

Thursday, May 31st, 2007

Seit kurzem eröffnet im Prenzlauer Berg: Fresh N’ Friends Foodstore auf der Kastanienallee (direkt an der Tramhaltestelle “Schwedter Straße”) Beim ersten Besuch dieses in schickem rosa Farbton gehüllten Laden fallen zum einen die kundenfreundlichen Öffnungszeiten auf. Bis Mitternacht kann man hier noch eine große Auswahl an Bioprodukten kaufen. Das scheint mir in Berlin einzigartig zu sein. Zum anderen bietet der Laden viele, frisch zubereitete Fertigprodukte im Kühlregal an. Da gibt es zum Beispiel Sandwiches, Suppen oder Mahlzeiten von RNBS.

Update 1.06.07: Auch am Freitag Abend wurde bis spät abends gefeiert. Bei Freibier, Freisandwiches und guter Elektro-Musik, aufgelegt von Finemusique war Fresh N’ Friends auch dieses Mal einer der besten Anlaufpunkte auf der Kastanienallee. Und zwischendurch sichtete man auch spät noch Leute, die sich ganz normal mit Bioprodukten versorgten.

Update 20.7.07: Offensichtlich läuft der Laden so gut, dass die Öffnungszeiten noch mal erweitert worden sind. Seit kurzem ist man rund um die Uhr geöffnet.

Eröffnungsparty im Fresh N' Friends Foodstore

Böllerfreuden

Sunday, December 31st, 2006

Das bevorzugte Utensil für den Aufenthalt im Berliner Zentrum ist heute mal wieder ein Rucksack oder gar eine Reisetasche bzw. Koffer. Davon konnte ich mich eben überzeugen, als ich auf der Suche nach einer offenen Bäckerei war, um irgendwelche Silvester-Pfannkuchen zu finden. Dabei ist nur ein verschwindend geringer Teil dieser Leute auf Reisen, denn in diesen Taschen befinden sich neben diversen Alkoholika meistens ein ganzer Haufen Raketen und Knallkörper. Die Szenerie erinnerte mich an den einmaligen Aufenthalt auf Berlin’s Silvesterparty vor Jahren. Meine Frau und ich bekamen schon in weiter Ferne zum Veranstaltungsgelände am Brandenburger Tor von irgendwelchen Deppen diverse Feuerwerkskörper um die Ohren geknallt - viele andere landeten nur knapp vor unseren Füßen. Andere Heinis verlegten sich darauf, Böller in U-Bahneingänge zu schmeissen, oder diese in U-Bahnwagen zu werfen, kurz bevor die Türen geschlossen wurden. Je näher man sich an die Eingänge zum Partygelände bewegte, desto schlimmer wurde die Situation. Da keine Feuerwerskörper mit auf das Gelände mitgenommen werden konnten - einige schmuggelten dennoch etwas hinein - wurden die mitgebrachten Böller direkt an den Eingängen noch zügig abgebrannt. Das verwandelte diese Gegenden in eine Art Kriegszenario, durch das man hindurch musste, wenn man an der Party teilnehmen wollte.

Das Teilnehmen selbst bestand dann in einem immer mehr eingeengten Herumstehen mit Musikbegleitung auf der Bühne durch irgendwelche minimalprominenten Leute. Nebenbei fror einem so allmählich der Allerwerteste ab. Bewegung zum Aufwärmen war aber durch die zunehmende Füle kaum möglich und auch nicht empfehlenswert, da man dann durch diverse verschüttete Alkoholika, Glasscherben und Dosen watete.
Das Fazit damals: Nie wieder!

Warum jedes Jahr immer wieder eine Millionen Menschen dort hingeht, bleibt für mich ein Rätsel - das können doch nicht immer die gleichen Leute sein. Denn wenn man das einmal mitgemacht hat, sollte es doch reichen, oder?