Once-Premiere

Nachdem das Kinojahr mit Wes Anderson’s “Darjeeling Limited” gleich zu Anfang einen echten Knaller bereithielt, hat es nun auch endlich “Once” in die deutschen Kinos geschafft. Warum der Publikumsgewinner beim letzten Sundance Festival so lange brauchte, bis sich ein deutscher Verleih schließlich dafür interessierte ist mir dabei unklar.

Gestern aber war nun endlich Deutschlandpremiere dieses irischen Musicals im Cinestar Original am Potsdamer Platz. “Once” hat bisher im Verhältnis geringe Produktionskosten – Einspielergebnisse Rekordgewinne erzielt. Der Film besticht zum einen durch eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen einem Straßenmusikanten in Dublin und einer tschechischen Immigrantin, die an keiner Stelle zu dick aufgetragen, sondern eher subtil dargestellt wird. Zum anderen bietet der Film eine ganze Menge guter Singer/Songwriter Musik. Etwas, was man wohl in einem Musical so noch nicht gehört hat. Hauptdarsteller Glen Hansard schrieb dabei die meisten Songs selbst, wie auch vieles an Storyelementen eigen erlebten Geschehnissen entstammt. Hansard ließ es sich übrigens nicht nehmen, nach den Fragen durch das anwesende Publikum gleich mehrere Stücke des Films zu spielen und verteilte im Anschluß daran gut gelaunt Autogramme.

Bleibt zu hoffen, dass dieser Film auch in Deutschland so gut ankommt, wie in den vielen anderen Ländern vorher.

Baseball

Die World Series steht an, und der versierte Baseball-Fan aus Deutschland (immer noch Typ “Exot”, aber es gibt auch hier stetig mehr, die dieses Spiel verstehen und schätzen) guckt erst mal in die schwarze Röhre, wenn er sich die Spiele live anschauen will. Denn wie üblich hat der teure Anbieter Premiere die Rechte dafür.
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