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Meine favorisierten Nichtraucher-Restaurants in Berlin

Wednesday, November 15th, 2006

Zum Ende des Jahres hin kommen allem möglichen Bestenlisten raus, der beste Film, der beste Song usw. usf. Seit einiger Zeit schon biete ich in englisch eine Liste mit nichtraucherfreundlicher Gastronomie in Berlin an, die erfreulicherweise sehr gut besucht ist.

Zeit, mal meine Favoriten darunter hervorzuheben. Bei meiner Bewertung fließt neben der Qualität der Speisen und Getränke auch ein, ob diese Restaurants abends geöffnet haben. Denn ich gehöre zu denjenigen, die vor allem abends ausgehen und musste häufig feststellen, dass gerade nichtraucherfreundliche Betriebe schon früh schlapp machen. Viele schaffen es noch nicht mal bis 20 Uhr. Da wird geradezu das Vorurteil genährt, der Nichtraucher sei kein geselliger Mensch der gerne länger irgendwo verweilt. Kann er auch nicht - wenn man ihn nicht mehr reinlässt.

Egal - hier meine Top 5:

1. Dolores - Die besten (kalifornischen) Burritos der Stadt, extrem leckere Tagessuppen und Salate. Ich bin hier schon unzählige Male gewesen, aber auch US-Expats wissen, warum sie quer durch Berlin anreisen um hier zu speisen, hier schmeckt’s einfach authentisch. Und seitdem sich das Dolores auch noch vergrößert hat, gibt’s reichlich Platz um in Ruhe seine Speisen zu geniessen. Mo. - Sa. geöffnet bis 22 Uhr. Ein früherer Blog-Eintrag dazu.

2. Samadhi - einfallsreiche fernöstliche vegetarische Spezialitäten, sehr freundliche und zur Auskunft bereite Bedienung. (more…)

Profiting from the World Cup

Wednesday, June 14th, 2006

Germany has an unique experience at the moment: Enhanced opening times of the shops. In order to support such an idea, I went to my local grocery store knowing, that the ordinary Berliner should not get used to this “freedom” since the shops will close earlier again after the Soccer World Cup. As reported in the newspaper, employees of shops that are even open until midnight are kinda bored at later times - hardly any customers in the shops. No surprise to me because a) germans aren’t used to these enhanced times and b) in an area like Kurfuerstendamm an overwhelming number of shops are already closing at 10 pm. I do not think that people will start to look or search for the few that are open even later. Either all shops close at 10 pm or all at midnight.

Yesterday before the game Brasil - Croatia in Berlin I walked downtown to get an idea of the special world cup atmosphere. Lots of fans from different countries were walking around there, but: They basically stayed at the main squares and places downtown, sitting the cafes near the Brandenburg Gate, buying souvenirs or going into a bakery close by Unter den Linden which lets me wonder if really all the stores and restaurants in the other parts of the city that were getting ready for those visitors will profit from the World Cup.

Croatian fans at Pariser Platz

Maja’s Deli

Monday, November 14th, 2005

Nachdem vor langer langer Zeit Maja’s Deli an der Schönhauser Allee in Pankow plötzlich leerstand, war ich davon ausgegangen, dass der Store aufgegeben worden ist. Dass dem nicht so ist, konnte ich kürzlich einer Liste mit vegetarischen Restaurants im TIP-Magazin entnehmen. Der Laden war nur umgezogen und befindet sich nun in der Pappelallee 11.
Das nehme ich zum Anlaß, Maja’s Deli zu loben. Denn erstens gibt’s hier frisch zubereitete Suppen, Sandwiches und Kuchen - alles vegetarisch - zweitens gehört der Bistro-artige Store, wie auch an der Tür steht, der rauchfreien Gastronomie an.

Damit ist er allerdings auch die einzige rauchfreie gastronomische Einrichtung in Prenzlauer Berg, die mir bekannt ist. Das ist beschämend für diesen Unterbezirk von Pankow, da er ansonsten mit Restaurants und Gaststätten übersät ist. Ich kann mir das nur dadurch erklären, dass in Prenzlauer Berg viele junge Leute wohnen und ich habe den Eindruck, der Anteil der Raucher bei denen steigt oder ist besonders hoch und die falsche Toleranz der Nichtraucher gegenüber dem Passivrauchen beim Essen ist leider sehr groß, sodass in dieser Gegend kaum Bedarf an nichtraucherfreundlicher Gastronomie besteht.

Wer also in Pankow oder Prenzlauer Berg sonst noch irgendwelche Restaurants kennt, die zumindest einen Nichtraucherbereich anbieten, der sage mir bitte Bescheid.

Dolores

Thursday, October 27th, 2005

Es gibt Positives über das Dolores (Rosa-Luxemburg-Strasse 7, Mitte) zu vermelden, denn man hat dort vor einiger Zeit die Aschenbecher eingepackt und nun kann der Kunde die Getränke und Speisen rauchfrei geniessen. Das erhöht den Anteil der gastronomischen Betriebe in Berlin mit mindestens einer Nichtraucherecke auf (von mir) geschätzte 2,5 Prozent aber ich will an dieser Stelle mal nicht über die rückständigen Nichtraucherschutz-Regelungen in der deutschen Gastronomie lästern, sondern das Dolores ausdrücklich loben.

Es mag zwar relativ klein sein - eigentlich eher nur Imbissgröße - aber die dort u.a. offerierten kalifornischen Burritos schmecken riesig. Dabei bestimmt der Kunde selbst, welche Reissorte er haben will, welches Fleisch (Tofu gibt’s auch), welche Bohnen und Salsa sowie, ob er er zum Beispiel Käse oder saure Sahne oben drauf bekommen möchte.
Einige Dinge mögen dem deutschen “Schnitzel mit Pommes”-Esser vielleicht exotisch vorkommen (z.B. lime rice). Aber ich kann nur empfehlen, auch mal was Neues auszuprobieren.

Hier übrigens ein guter Artikel über das Dolores.

Update 2.11.06: Das Dolores hat sich seit kurzem vergrößert und bietet nun in einem Extraraum wesentlich mehr Möglichkeiten, sich hinzusetzen und seinen köstlichen Burrito zu essen. Rauchfrei auch hier.

Der neue Raum bei Dolores

Italien

Saturday, October 8th, 2005

Gerade gesehen: Ein Beitrag über den großen Erfolg des Rauchverbots in der italienischen Gastronomie. Der Konsum an Tabakwaren ist stark zurückgegangen, die Leute kaufen mehr und mehr Materialien zur Rauchentwöhnung und die meisten zeigen Verständnis für die rauchfreie Gastronomie. Ganz wichtig hierbei: Es gab bedingt durch das Rauchverbot keine Umsatzeinbussen in den Cafes und Restaurants. Etwas, was immer und immer wieder sehr gerne hierzulande von Gastronomieverbänden und anderen als negative Folge vorhergesehen wird ist also faktisch falsch.