US Jungen

Es wäre interessant zu wissen, wie deutsche Journalisten eine Wortschöpfung kreieren und welche Motivation dahinter steckte. Ein gutes Beispiel liefert die amerikanische Fußball-Nationalmannschaft. Wann immer im Sportjournalismus von diesem Team die Rede ist, sind das plötzlich keine Spieler mehr oder irgendwelche Herren, die Sport ausüben, sondern es sind die US Boys, die gewonnen, verloren oder was auch immer haben.

Ich frage mich was man damit aussagen will? Meint man, die Spieler sind alle noch minderjährig? Findet man es toll, dass man ein englisches Wort für eine Mannschaft mit englischsprachigen Spielern benutzt und gibt damit sein großes Wissen über diese Sprache preis? Sollte man dann nicht auch von den spanischen hombres oder französischen hommes sprechen, wenn die mal spielen?
Irgendwie albern.

the kyoto style

A big thank you to the following US states:

New York
New Jersey
Delaware
Connecticut
Maine
New Hampshire
Vermont

While the current Bush administration shows dumb ignorance towards topics like environment or specifically the global warming these states just signed a kyoto-style deal setting legal limits on greenhouse gases from power plants. As I heard, other states are thinking about signing this deal too.

Unterschiede amerikanischer und deutscher Weihnacht

Ich bekomme manchmal den Eindruck, dass deutsche Journalisten im Ausland sehr lange nichts mehr von aktuellen Entwicklungen in ihrer Heimat mitbekommen haben. Neuestes Beispiel hierfür ist ein Spiegel-Artikel über den Weihnachtsmarkt in Chicago.
Das was dem Schreiber dort anscheinend vollkommen entgangen ist, sind folgende Dinge:

Auch in Deutschland gibt es momentan immer mehr Leute, die ihre Häuser, Balkone und Gärten aufwendig dekorieren. Hier findet manchmal ein regelrechter Wettbewerb statt.

Auch in Deutschland hat Weihnachten hauptsächlich etwas mit Shopping zu tun und weniger mit Besinnlichkeit. Wer dies nicht glaubt, der kann ja gerne mal am Wochenende in die Innenstädte fahren und sich die Rennerei vor Ort anschauen.

Auch in Deutschland gibt es neue Einkaufszonen in zum Teil hässlichem Baustil, die sich in der Umgebung von Weihnachtsmärkten befinden. Die Szenerie von Chicago ist da wesentlich schöner.

Wenn man nur diese Punkte von dem Artikel abzieht, bleibt eigentlich wenig US-spezifisches übrig.