Posts Tagged ‘USA’

US Jungen

Wednesday, April 12th, 2006

Es wäre interessant zu wissen, wie deutsche Journalisten eine Wortschöpfung kreieren und welche Motivation dahinter steckte. Ein gutes Beispiel liefert die amerikanische Fußball-Nationalmannschaft. Wann immer im Sportjournalismus von diesem Team die Rede ist, sind das plötzlich keine Spieler mehr oder irgendwelche Herren, die Sport ausüben, sondern es sind die US Boys, die gewonnen, verloren oder was auch immer haben.

Ich frage mich was man damit aussagen will? Meint man, die Spieler sind alle noch minderjährig? Findet man es toll, dass man ein englisches Wort für eine Mannschaft mit englischsprachigen Spielern benutzt und gibt damit sein großes Wissen über diese Sprache preis? Sollte man dann nicht auch von den spanischen hombres oder französischen hommes sprechen, wenn die mal spielen?
Irgendwie albern.

the kyoto style

Wednesday, December 21st, 2005

A big thank you to the following US states:

New York
New Jersey
Delaware
Connecticut
Maine
New Hampshire
Vermont

While the current Bush administration shows dumb ignorance towards topics like environment or specifically the global warming these states just signed a kyoto-style deal setting legal limits on greenhouse gases from power plants. As I heard, other states are thinking about signing this deal too.

Unterschiede amerikanischer und deutscher Weihnacht

Tuesday, November 29th, 2005

Ich bekomme manchmal den Eindruck, dass deutsche Journalisten im Ausland sehr lange nichts mehr von aktuellen Entwicklungen in ihrer Heimat mitbekommen haben. Neuestes Beispiel hierfür ist ein Spiegel-Artikel über den Weihnachtsmarkt in Chicago.
Das was dem Schreiber dort anscheinend vollkommen entgangen ist, sind folgende Dinge:

Auch in Deutschland gibt es momentan immer mehr Leute, die ihre Häuser, Balkone und Gärten aufwendig dekorieren. Hier findet manchmal ein regelrechter Wettbewerb statt.

Auch in Deutschland hat Weihnachten hauptsächlich etwas mit Shopping zu tun und weniger mit Besinnlichkeit. Wer dies nicht glaubt, der kann ja gerne mal am Wochenende in die Innenstädte fahren und sich die Rennerei vor Ort anschauen.

Auch in Deutschland gibt es neue Einkaufszonen in zum Teil hässlichem Baustil, die sich in der Umgebung von Weihnachtsmärkten befinden. Die Szenerie von Chicago ist da wesentlich schöner.

Wenn man nur diese Punkte von dem Artikel abzieht, bleibt eigentlich wenig US-spezifisches übrig.

the snow crisis

Monday, November 28th, 2005

And then there are those people who were shaking their heads over backward USA everytime when the hurricanes came and many people were without power. How could this happen in a country that probably considers itself as the technical most advanced country in the world? Unbelievable!

Now, it might be correct that Germany’s powersystem is more advanced having the power lines underground in towns and cities and such power outages happen very seldom. But that they do happen shows a recent power outage caused by the onset of winter in the western parts of Germany. Hundred thousands of people were right away without power and not because of a hurricane but “just” because 50 centimers (about 19 inches) of snow that came down in a short amount of time. The weight of the snow caused big iron overland poles to crack.

And even worse - in this industrialized country it was not possible to repair things completely so far since the snow came down before the weekend. While many people have power again, others are waiting in this cold weather.

Prominenz am Telefon

Monday, November 14th, 2005

Eben klingelte es und eine sonore Stimme teilte mir mit ich sei in einer Warteschleife drin und ich spräche mit dem Weihnachtsmann.
Nun fühle ich mich geehrt, dass dieser gute Mann Zeit für mich hat. Dies mag aber daran liegen, dass er momentan - so früh vor dem Fest - noch Zeit hat, auch Leute wie mich anzurufen.

Derlei Anrufe gibt es in letzter Zeit übrigens immer mehr. Lotterien, Befragungen - sie alle bieten ihre Dienste an oder wollen etwas wissen. Jemand, der sich wunderte, warum es in den USA schon Filtersysteme gibt, die erst mal rangehen, wenn angerufen wird und nur Bekannte und Verwandte durchlassen, sollte sich mal so langsam daran gewöhnen, dass wir auch in diesem Punkt die USA nachahmen.

Halloween

Monday, October 31st, 2005

Since I experienced Halloween in both countries - the US and Germany - here is how this day is celebrated in both countries:

Halloween in the US:
Children, about 3 - 11 years old, are walking through the streets with their brothers and sisters, usually accompanied by their parents. They are dressed pretty inventive and ring at doors of neighbours whose houses are decorated in a nice “halloweeny” way. After saying their trick or treat slogan the neigbours give them lots of different sweets.

Halloween in Germany:
Already days before Halloween itself - preferably at the weekend before - teenagers hold big halloween parties where they drink a lot, as much as they anyways drink at any other party that they usually have at the weekends - the reasons do not really matter - just this time a few of them at least wear some halloween-makeup.
On halloween itself basically 14 - 20 year old people walk around carrying and drinking alcoholics, only a few of them are wearing the typical customs or makeup. The few younger children that are out too are intimidated by the older children or teenagers. The older ones ring at the doors, no slogan of course and if somebody does not open the door - which happens very often because many people don’t even know about Halloween or the traditions connected with that - a ballon filled with water lands in the mailbox or paintballs are thrown against the wall of the house.

Please, Germany, if you copy customs from different countries then copy them correctly.

Antiamerikanismus

Sunday, October 23rd, 2005

Vorhin war mal wieder ein schönes Beispiel für die Förderung des Antiamerikanismus durch das deutsche Fernsehen zu bestaunen. Im Weltspiegel gab es einen Report über Houston, die benzinfressenden SUVs, die viele Amerikaner besitzen und dazu noch ein paar Aussagen von Kneipenbesuchern, die Umweltschützer seien doch Weicheier, der Mensch sei wichtiger als irgendwelche Vögel und man solle überall nach Öl bohren.
Was für dumme ignorante Menschen, diese Amis, denkt sich da der besserwissende Deutsche.
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Drunter und drüber

Sunday, October 23rd, 2005

In den USA geht es momentan politisch drunter und drüber. Kaum ein Politiker der Bush-Administration der keinen Skandal verursacht hat, die Symphatiewerte für George W. streben im stetigen Countdown nach unten. Mich selbst verwundert, dass sich so eine Regierung mit all den verursachten Fehlern und negativen Schlagzeilen immer noch halten kann. Man möchte meinen, passierte dies zum Beispiel in einer anderen westlichen Demokratie z.B. in einem westeuropäischem Land, gäbe es Demonstrationen zu hauf und die Opposition hacke so auf der Regierung rum, bis diese nicht anders könne, als zurückzutreten.
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