Solidarität unbekannt

Das ungekrönte Thema Nr.1 in den Berliner Medien ist zur Zeit die Lage auf den Gehwegen der Stadt. Aufgrund der dramatischen Situation – pures Glatteis auf einem Großteil davon – ist es vor allem in letzter Zeit zu einer horrend ansteigende Zahl von Stürzen und damit verbundenen Brüchen gekommen.  Alte oder gehbehinderte Menschen kommen teilweise schon seit Wochen nicht mehr vor die Tür um sich mit Notwendigem zu versorgen, Geschäftsinhaber klagen über immense Umsatzrückgänge. Was bleibt ist häufig nur – da wo es vom geringen Verkehr her geht – der Weg über die säuberlich geräumten Straßen.

Mir fehlt bei der ganzen Diskussion darüber der Aspekt der fehlenden Mitmenschlichkeit und Solidarität. Dass ein großer Teil der privaten Räumdienste sich das Geld in die Tasche gesteckt hat und nun überfordert ist, wenn es um die eigentliche Arbeit geht ist seit langen bekannt.

Da wäre es doch mal angesagt, als Hauseigentümer, Geschäftsinhaber oder auch Mieter selbst vor die Tür zu gehen und zumindest die eigenen paar Meter zu räumen?  Wenn ein jeder dies tun würde hätte Berlin in Nulllkommanichts große Teile der Gehwege vom Eis befreit. Gelegenheit dies ohne viel Stress selbst zu tun gab es schon mehrere, denn schon ein paar Mal hatte leichtes Tauwetter eingesetzt, der Matsch hätte leicht beiseite geräumt werden können. Aber stattdessen geschieht praktisch nichts. Wenn es denn so etwas wie Kieze und Nachbarschaften gibt, in denen Leute miteinander etwas verändern und sich helfen wollen – hierbei herrscht komplettes Versagen.

So werden wir also auch weiterhin noch lange darauf warten, dass sich die Situation auf den Gehwegen ändert, denn das Wetter bleibt genauso stur.

just got over a nasty cold

Ok, what a cold is I almost forgot since the last one that I got must have happened in late winter 03/04. Some sportive cycling even in cold and rainy weather obviously improves the immune system. So, I was of the strong believe that now, after this long hard winter where almost everybody got sick I again would have made it through the “cold season” but wrong, finally I got one too right before easter and it came even with fever.

If someone asks me how my easter festivities were – they didn’t take place at all, even the easter bunny was apparantely avoiding the germs in the apartment and stayed away. So, if you wondered why there wasn’t really much to read on these pages, this was the reason.

Wetterkonstante

Der aufmerksame Leser dieser Seiten wird eventuell bemerkt haben, dass ich mich in der Vergangenheit des öfteren über das Wetter ausgelassen habe, in letzter Zeit aber nicht mehr. Grund ist, dass ich finde, das Wetter als Thema ist in den letzten Wochen zur Genüge in den Medien vertreten gewesen. Ob in der lokalen Presse oder im TV – überall brachte man – offenbar dankbar für die momentan herrschenden Zustände – Beiträge, Analysen und Kommentare. Dabei zeigte sich das Wetter doch eigentlich ganz langweilig konstant – immer kalt und meistens grau. Gelegentlich, bei Schneefall, hat man dann oft von einem “Wintereinbruch” gesprochen. Wie kann es einen Wintereinbruch zu einer Zeit geben, zu der es eh schon oder noch Winter ist?

Ich schätze mal, vor allem hier im Osten wird es auch noch weiterhin viele Wetter-Artikel geben, denn wie zu lesen ist, ändert sich wohl kaum was bis Ende der Woche – und danach, zu Beginn der neuen Woche, soll es vielleicht doch mal wärmer werden, aber – und da sind sich viele Prognosen einig – wohl mit viel Regen.